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Hilfe, meine Nägel sind gelb – Was kann ich tun?

21.10.2015

Hilfe, meine Nägel sind gelb – Was kann ich tun?

Schöne, gepflegte Nägel assoziieren wir mit Gesundheit und Körperhygiene. Was aber, wenn sich Finger- oder Fußnägel gelb verfärben? Das sieht nicht nur unästhetisch aus, es kann auch direkt mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zusammenhängen. Erster Schritt sollte sein, die Ursachen für die Gelbfärbung des Nagels oder der Nägel abzuklären. Denn gelbe Nägel können aus verschiedenen Gründen auftauchen.

Mögliche Ursachen für gelbe Nägel

Zigarettenrauch, Medikamente, Chemikalien

Wer raucht, muss sich über gelbe Nägel natürlich nicht wundern. Häufig sind hier jedoch auch die Finger verfärbt, so dass die Ursache schnell klar ist. Als Heilpraktiker können wir natürlich nur empfehlen, das Rauchen einzustellen. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

Haben Sie neue Medikamente verschrieben bekommen oder sind mit Chemikalien in Berührung gekommen? In diesen Fällen halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt, um die gelben Verfärbungen der Nägel aufzuhalten.

Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie mit chemischen Substanzen arbeiten, denn auch diese können die Farbe der Fingernägel beeinflussen. Gelbe verfärbte Nägel können auch durch Röntgenstrahlung oder bestimmte Bakterien verursacht werden. Auch hier gilt: Sprechen Sie mit dem Arzt Ihre Vertrauens um die Ursache für die Verfärbungen zu finden. In Einzelfällen kann auch die Ernährung einen Einfluß auf Nagelveränderungen haben – so sind brüchige Nägel manchmal auch ein Zeichen von Mangelernährung.

Gelbe Nägel durch Maniküre

Besonders im Sommer treten gelbe Fußnägel häufig nach einer Pediküre auf. Das hängt mit den Lösungsmitteln zusammen, die in vielen Nagellacken enthalten sind und in den Nägeln Verfärbungen hervorrufen. Hier empfiehlt es sich, einen farblosen Unterlack zu verwenden, um die Gelbfärbung zu verhindern. Ein solcher Nagellack schützt die Finger- und Zehennägel auch vor anderen Inhaltsstoffen der farbigen Lacke.

Gelbnagelsyndrom – seltene Ursache für gelb verfärbte Nägel

Das Yellow Nails Syndrom ist eine recht seltene Erkrankung, die sich durch Nagelpilz- ähnliche Symptome äußert und die ebenfalls eine Verfärbung der Fingernägel und Zehennägel hervorrufen kann. Die Nägel verdicken sich und verhärten, was durch eine Wachstumsstörung ausgelöst wird. Sie kann allein, aber auch als Begleiterscheinung von Krebs, Immunkrankheiten, Rheuma oder endokrinologischen Erkrankungen auftreten. Sie wird begleitet von einem gestörten Lymphfluss und häufig von einem Eiweißverlust. Bei Verdacht auf diese Krankheit, die oft mit Lymphödemen und wieder kehrenden Entzündungen der Nasennebenhöhlen einhergeht, ist natürlich ein Arzt zu konsultieren.

Gesunde Füße ohne Nagelpilz

Füße ohne gelbe Nägel – eine bewußte Fußpflege hilft dem Nagelpilz vorzubeugen (Foto: MAXFX-Fotolia.com).

Nagelpilz als Hauptursache – Wie erkenne ich ihn an Nagelveränderungen?

Eine der Hauptursachen für gelbe Nägel ist Nagelpilz. Wir werden oft gefragt, wie erkenne ich ihn? Hier sind einige Hinweise, natürlich unter der Maßgabe, dass die Diagnose letztlich von einem Arzt oder Heilpraktiker gestellt wird.

Das erste Anzeichen für einen Nagelpilz, dem in den meisten Fällen ein Hautpilz vorausgeht, sind längliche, verschwommene oder scharf begrenzte weiße, gelbe oder blaugraue Flecken. Durch den Pilz beginnt der Nagel sich zu verdicken, er wird brüchig und bröselig, im fortgeschrittenen Stadium löst der Nagel sich von der Nagelplatte ab. Die Nagelsubstanz wird zerstört, meist von den Seiten her. Auch der ganze Nagel kann gelb verfärbt sein.

Rechtzeitige Behandlung von Nagelpilz erhöht die Heilungschancen

Die Pilze, die unter dem Nagel „wohnen“, ernähren sich vom Keratin der Nägel. Ein Nagelpilz tritt viermal so häufig an den Zehennägel- wie an den Fingernägeln auf, und muss immer fachgerecht behandelt werden, damit der Nagel wieder vollständig gesund wird und natürlich aussieht. Nagelpilz heilt nicht von selbst, und er ist ansteckend. Er verursacht im Anfangsstadium keine Beschwerden. Erst im späteren Verlauf kann es zu Schmerzen beim Gehen, und zum Verlust des Nagels kommen.

Im frühen Stadium kann man durch eine Behandlung mit Lösungen und Tinkturen oft gute Ergebnisse erzielen. Für einen schnelleren Erfolg, oder im bereits fortgeschrittenen Stadium bietet sich die Behandlung mit einem Laser als erfolgsversprechende und schonende Methode an.

Gelbe Nägel können, müssen aber nicht ein Anzeichen von Nagelpilz sein. Eine fachgerechte Abklärung ist notwendig.

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, können Sie gerne in unserer Praxis in Oldenburg einen Termin vereinbaren.

 

 

Erstes Foto oben: Bernd Geller – Fotolia.com

Hilfe, meine Nägel sind gelb – Was kann ich tun?
Föhn gegen Nagelpilz – vorbeugend

Neuer Trick: Mit dem Föhn gegen Nagelpilz – Vorbeugend gegen Pilzerkrankung

20.10.2015

Neuer Trick: Mit dem Föhn gegen Nagelpilz – Vorbeugend gegen Pilzerkrankung

Föhn gegen Nagelpilz – vorbeugend

Ein neues Hausmittel gegen Nagelpilz macht die Runde, und auch wir wollen darüber informieren: Der Föhn-Trick, mit dem Sie Ihre Füße gegen Nagelpilz wappnen können. 

Sie wissen, Nagelpilz befällt bevorzugt die Fußnägel. Das liegt an dem speziellen Klima, dem Fuße ausgesetzt sind – besonders in der kalten Jahreszeit.

Den ganzen Tag eingesperrt in wenig atmungsaktive Schuhe, womöglich noch in Socken, die aus Kunstfasern bestehen, bieten die Füße dem Nagelpilz eine optimale Umgebung, in der er sich ausbreiten kann.

Pilze lieben Feuchtigkeit! Und mit den Föhn-Trick kann man es dem Nagelpilz etwas schwerer zu machen, sich auf den eigenen Füßen heimisch zu fühlen.

Präventiv: So funktioniert der Föhn-Trick

Mit dem Föhn gegen Nagelpilz – das geht ganz einfach. Nehmen Sie nach dem Duschen oder Baden den Föhn zur Hand und föhnen Sie Ihre Füße gründlich trocken, bevor Sie wieder in die Socken schlüpfen. Besonders wichtig ist dabei, die Zwischenräume zwischen den Zehen gut zu trocknen.

Wichtig: Mit dem Föhn können Sie nur vorbeugend gegen Nagelpilz aktiv werden, um dadurch das Risiko einer Erkrankung zu senken. Wenn Sie bereits Nagelpilz an den Fußnägeln haben, werden Sie diesen mit dem Föhn höchstwahrscheinlich nicht mehr los. In diesem Fall kann eine Laserbehandlung gegen den Nagelpilz eingesetzt werden.

Bereits mit Nagelpilz erkrankt?

Ist ein Familienmitglied von Nagelpilz betroffen? Verwenden Sie Handtücher nicht gemeinsam, und waschen Sie sie bei 60 – 90 Grad. Desinfizieren Sie die Nagelschere und Nagelfeile nach der Anwendung. Einweg-Nagelfeilen sind für diese Zeit am besten geeignet. Der Betroffene sollte nicht barfuß gehen, denn die Sporen können auf den Boden rieseln und danach andere Familienmitglieder befallen. Diese Maßnahmen sollten bis zur endgültigen Beseitigung des Pilzes beibehalten werden.

Wenn Sie eine weitere Beratung wünschen, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt. Wir helfen gerne weiter!

 

Foto: Zoran Mladenovic / 123rf.com

Neuer Trick: Mit dem Föhn gegen Nagelpilz – Vorbeugend gegen Pilzerkrankung
Diodenlaser grün

Laser: Eigenschaften von Laserlicht und medizinische Anwendungsgebiete

07.09.2015

Laser: Eigenschaften von Laserlicht und medizinische Anwendungsgebiete

Diodenlaser grün

Faszination Laser – und ein verleugneter Erfinder

Die Geburtsstunde des Lasers fiel auf den 16. Mai 1960. Theodore Maiman und sein Assistent Charles Asaw waren die Forscher, die nach vielen Versuchen beim Bestrahlen eines verspiegelten Rubins den Durchbruch erzielten: Der Stab aus Rubin emittierte Lichtblitze, die Technik des Lasers war verwirklicht.

Laser von Theodore Maiman

Im Vordergrund sieht man den ersten Rubinlaser, im Hintergrund ein Foto von Theodore Maiman (Quelle: Wikipedia).

Den Grundstein für diese bahnbrechende Erfindung, die in vielen Bereichen des heutigen Lebens eine Rolle spielt, legte jedoch schon 1917 Albert Einstein. Er entdeckte, dass Atome, die durch die Absorption eines Photons der entsprechenden Wellenlänge stimuliert werden, Lichtquanten emittieren können. Er prophezeite eine einfarbige, gebündelte und gerichtete Strahlung, die jedoch zu seinen Lebzeiten blanke Theorie blieb.

Jahrzehntelang versuchten Wissenschaftler, die Voraussage des genialen Physikers wahr zu machen – jedoch ohne Erfolg. In den 50er Jahren des letzten Jahrhundert gelangen erste Durchbrüche mit Mikrowellen-Strahlungen: Der „Maser“ war geboren. Doch erst der Wettlauf mit russischen Forschern brachte dann die gewünschten Ergebnisse auch im Bereich des infraroten und sichtbaren Lichts. Viele Unternehmen und Institute beteiligten sich an diesem Projekt, einen Laser herzustellen. Maiman bekam jedoch nur einen bescheidenen Etat von 50 000 Dollar, den er sich mit einer angedrohten Kündigung von seinem Institut erstreiten musste. Schlussendlich behielt er mit seinen Vermutungen zur praktischen Umsetzung Recht, auch wenn seine Forschungsergebnisse beim renommierten „Physical Review Letters“ erst einmal abgelehnt wurden. Auch bei der Verleihung des Nobelpreises für die Erfindungen des Masers und Lasers ging Maiman leer aus.

Erst Jahre später wurden seine Verdienste um die Entwicklung des Lasers anerkannt und vielfach geehrt. Die vorausgehende Enttäuschung ist nur schwer vorstellbar.

Der Laser – eine Technik, unzählige Anwendungen

Warnzeichen vor Laserstrahl

Warnzeichen vor Laserstrahlen nach DIN EN ISO 7010

Der Siegeszug des Lasers begann rasant, auch wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise ahnen konnte, welche vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten diese Technik mit sich bringen würde. In der Unterhaltungsindustrie, der industriellen Produktion, der Telekommunikation, der Messtechnik und, nicht zuletzt, in der Medizin ist der Laser nicht mehr wegzudenken.

Die kleinsten Laserstrahlen sind dabei dünner als ein Haar, die größten Laseranlagen füllen ganze Hallen aus. Und der Laser sprengt alle Grenzen: So sind die sogenannten Attosekundenlaser in der Lage, Lichtimpulse zu erzeugen, die weniger als eine Billionstel Sekunde andauern. Dauerstrichlaser hingegen vermessen die Vorgänge in der Atmosphäre. Es gibt beinahe keinen Bereich, in dem der Laser nicht zur Anwendung kommt. In der Medizin wurde er von Anfang an erfolgreich eingesetzt.

Von Beginn an hilfreich: Der Laser in der Medizin

Bereits 1960, also kurz nach der Erfindung des Lasers, begann man diese Technik für medizinische Anwendungen nutzbar zu machen. Die ersten Behandlungserfolge erzielte man bei Feuermalen und drohenden Ablösungen der Netzhaut. In vielen Bereichen hat der Laser also das Skalpell abgelöst, oder steht ihm ergänzend zur Seite. Mit einem Laser lassen sich auch Diagnosen schonender vornehmen, indem weniger Röntgenaufnahmen nötig sind.

Wer medizinisch mit einem Laser arbeitet, muss die betroffenen Stellen nicht berühren. Das verhindert Infektionen, die im medizinischen Alltag noch viel zu häufig ein Problem darstellen. Zudem entstehen keine Blutungen (nur in den seltensten Fällen), so dass der Arzt nicht nur einen optimalen Blick auf die zu behandelnden Stellen hat, sondern auch der Organismus geschont wird. Laser können über flexible Lichtleiter mit sehr geringem Durchmesser auch „um die Ecke“ in beinahe alle Bereiche des Körpers geleitet werden. Minimal invasive, schonende Eingriffe werden also durch den Einsatz von Lasern erst ermöglicht. Die einzige Einschränkung sind momentan noch die einzusetzenden Wellenlängen im Körperinneren: CO2-Laser können nur von außen angewandt werden.

Man unterscheidet beim Laser vier Klassen mit Untergruppen:

Übersicht der Laserklassen:

Laserklassen Übersicht

Übersicht der Laserklassen mit Einstufung der Gefährlichkeit und der nötigen Schutzausrüstung. Bei unserer Nagelpilz-Behandlung kommt ein Laser der Klasse 4 zur Anwendung.

Der entscheidende Vorteil: Die Schonung des Gewebes

Mit einem Laser lässt sich das betroffene, zu behandelnde Gewebe schonend und präzise erreichen, während das umliegende Gewebe kaum beeinflusst wird. Dadurch können Patienten deutlich schneller das Krankenhaus verlassen, viele Behandlungen können ambulant durchgeführt werden. Wichtige Voraussetzung ist natürlich, dass eine Behandlung mit dem Laser nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt wird. Entsprechende Schulungen und Prüfungen sorgen dafür, dem Patienten die größtmögliche Sicherheit angedeihen lassen zu können.

Wie wirkt die Strahlung eines Lasers im Gewebe?

Wie Licht genau auf das Gewebe wirkt, auf das es trifft, hängt ganz wesentlich von seiner Wellenlänge und Intensität ab. Natürlich interagiert jedes Gewebe verschieden mit den eintreffenden Lichtstrahlen: Blut, Gewebe oder Pigmente absorbieren Licht auf ganz verschiedene Weise. Dadurch ist es möglich, jedes Gewebe mit dem richtigen Lasertypen zu behandeln.

Zudem können ganz unterschiedliche Effekte erzielt werden. Licht mit niedriger Intensität bewirkt photochemische Reaktionen, die jedoch nicht zu einer Erwärmung des Gewebes führen. Es kann über einen längeren Zeitraum eingestrahlt werden. Photothermische Reaktionen werden durch eine intensivere, dafür jedoch kürzere Einstrahl-Dauer erzielt. Generell lässt sich sagen, dass die Strahlungsdauer umso geringer gewählt wird, je intensiver der Laserstrahl ist. So lässt sich Gewebe schneiden, verdampfen oder es lässt sich ein sogenannter „optischer Durchbruch“ erzielen. Dabei wird eine wirklich winzig kleine Fläche so stark bestrahlt und erhitzt, dass die Atome und Moleküle einen großen Teil ihrer Elektronen verlieren. Das dauert jedoch nur Milliardstel bis Billionstel Sekunden, so dass das umliegende Gewebe nicht geschädigt wird. Diese Technik wird zum Beispiel angewandt, wenn Augen mit Laser behandelt werden.

Laser können so fein und klein sein, dass sie auch direkt in Blutgefäße eingebracht werden können. So können Ablagerungen schonend entfernt werden.

Der Laser hilft auch gegen Nagelpilz

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Lasers machen ihn auch im Kampf gegen Nagelpilz, der sich oftmals als hartnäckig und schwer behandelbar zeigt, zu einer geeigneten Waffe. Das Licht des Lasers durchdringt die Nagelplatte und erhitzt das Gewebe, in dem der Pilz nistet. Zusätzlich werden freie Radikale erzeugt, welche die Erreger zerstören. Die Hitzewirkung ist so fein abgestimmt, dass weder Nagelbett, Nagelmatrix, Nagelwall noch das umliegende Gewebe geschädigt werden.

Ist der Nagel schon durch den Pilz verdickt, wird er vor der Laserbehandlung podologisch abgetragen. Die Erfolge zeigen sich meist schon nach einigen Wochen und wenigen Behandlungen.

Die Behandlung von Nagelpilz mit dem Laser wirkt sich nicht unmittelbar auf die Optik des betroffenen Nagels aus: Auch wenn die Pilze und ihre Sporen unter dem Nagel abgetötet sind, muss der ursprünglich befallene Nagel erst einmal komplett herauswachsen, um wieder schön und gesund auszusehen. Das kann im Fall von Zehennägeln, die nur etwa einen Millimeter pro Monat wachsen, einige Monate in Anspruch nehmen.

Die Lasertherapie von Nagelpilz hat keine Nebenwirkungen. Es kann während der Behandlung zu einem leichten Kribbeln oder Stechen kommen, dass jedoch unmittelbar wieder verschwindet. Der Laser ist eine große Hoffnung und erstklassige Methode für alle vom Nagelpilz Geplagten.

 

Laser: Eigenschaften von Laserlicht und medizinische Anwendungsgebiete

Sommerzeit ist Grippezeit – Antibiotika nicht leichtfertig einsetzen

10.07.2015

Sommerzeit ist Grippezeit – Antibiotika nicht leichtfertig einsetzen

Viele Patienten sind überrascht, wenn sie im Sommer mit Grippesymptomen zu kämpfen haben – dann hat die Sommergrippe zugeschlagen, die ihre Opfer einige Tage lang fest im Griff hat. Da eine schnelle Linderung erwünscht ist, wird in den Arztpraxen oft der Wunsch nach Antibiotika laut. Wie die Techniker Krankenkasse mitteilt, werden diese je nach Region verschieden häufig verschrieben: „Im Saarland und in NRW sind die Verordnungsraten (von Antibiotika, Anm. der Red.) besonders hoch (5,8 Tagesdosen pro Kopf) und in Sachsen eher niedrig (3,7 Tagesdosen).“ (Quelle: Pressemitteilung der TK).

Bei grippalen Infekten sind Antibiotika jedoch nicht nur wirkungslos, ihr leichtfertiger Einsatz sorgt für die Ausbreitung (multi-)resistenter Keime, gegen die dann kein Kraut mehr gewachsen ist. Wir erklären, was es mit Antibiotika auf sich hat und geben Tipps zur Genesung.

Antibiotika Pillen

Die zunehmende Verbreitung von multiresistenten Keimen stellt für die Mediziner ein ernstzunehmendes Problem dar (Foto: © blackboard1965 – Fotolia).

Gegen Viren sind Antibiotika machtlos

Die zufällige Entdeckung des Penicillin in einer verschmutzten Petrischale war wohl einer der größten Meilensteine in der Geschichte der Medizin. Etliche bakteriell verursachte Krankheiten, gegen die man früher machtlos war, konnten nun erfolgreich bekämpft werden. Dies mag dazu beigetragen haben, dass die aus Penicillin entwickelten Antibiotika bald als „Allheilmittel“ eingesetzt wurden und selbst dann zum Einsatz kamen, wenn ihre Verordnung nicht angezeigt war.

Erkrankungen, die durch Viren verursacht werden, muss der Körper selbst bekämpfen. Hier sind Antibiotika wirkungslos. Die flächendeckende Verschreibung dieser Mittel hat jedoch dafür gesorgt, dass immer mehr bakterielle Keime durch Kontakt mit den Medikamenten und Mutation resistent gegen verschiedene Antibiotika werden. Weitere Ursachen für resistente Erreger sind der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung und die unzuverlässige Medikamenteneinnahme durch Patienten.

Die Sommergrippe wird durch Viren ausgelöst

Grippale Infekte, gleich zu welcher Jahreszeit sie auftreten, werden durch Viren ausgelöst, die durch ein geschwächtes Immunsystem in den Körper eindringen können. Zu langes Sonnenbaden,  Zugluft bei feuchter Kleidung und ein aus dem Gleichgewicht geratener Flüssigkeitshaushalt sind nur einige der Gründe, warum das Immunsystem im eigentlich so schönen Sommer geschwächt sein kann. Die Folgen sind unter anderem Fieber, Schüttelfrost, Kratzen im Hals, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit – die Sommergrippe hat zugeschlagen. Was ist zu tun?

Um eine Sommergrippe zu bekämpfen, braucht der Körper seine Kraftreserven. Gönnen Sie sich Ruhe und kurieren Sie sich aus, anstatt zu in diesem Fall wirkungslosen Antibiotika zu greifen. Trinken Sie ausreichend, bewegen Sie sich moderat an der frischen Luft und stärken Sie Ihren Körper mit Vitaminen.

Ein starkes Immunsystem wird Sie nicht davor bewahren, ab und an einen Infekt zu bekommen – aber es hilft dabei, diesen schnell zu überwinden und wieder auf die Beine zu kommen. In unserer Praxis stehen wir Ihnen als Experten zur Seite, wenn es um die Stärkung Ihres Immunsystems geht – damit Sie den Sommer aus vollen Zügen genießen können.

Sommerzeit ist Grippezeit – Antibiotika nicht leichtfertig einsetzen

Nagelpilz Lack – was ist bei der lokalen Anwendung zu beachten?

23.06.2015

Nagelpilz Lack – was ist bei der lokalen Anwendung zu beachten?

Gepflegte Fußnägel sind gerade im Sommer ein Hingucker. Doch bei einer Nagelpilzinfektion verstecken Betroffene ihre Füße lieber und hoffen, dass der Nagelpilz von alleine wieder verschwindet. Doch die Pilzerreger sind sehr hartnäckig. Häufig ist die Onychomykose eine Folge von Fußpilz. Die Keime können über befallene Hautareale leicht auf die Nägel übergehen. Auch eine geschwächte Immunabwehr begünstigt die Vermehrung der Pilze. Zur Nagelpilz-Behandlung eignet sich eine systemische Nagelpilztherapie mit Tabletten, bei weniger starker Ausprägung kommen häufig Nagelpilz Lacke zum Einsatz.

Nagelpilz Lack – was ist bei der lokalen Anwendung zu beachten?

Nagelpilz Homöopathie – welche Mittel eignen sich zur Therapie?

16.06.2015

Nagelpilz Homöopathie – welche Mittel eignen sich zur Therapie?

Nagelpilzinfektionen treten vorwiegend an den Zehennägeln auf, seltener sind auch die Fingernägel betroffen. Durch Kontakt mit infizierten Gegenständen oder Personen und in öffentlichen Einrichtungen mit Nassbereichen werden die Pilzerreger übertragen. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht bei Nagelverletzungen, geschwächtem Immunsystem, Durchblutungsstörungen und Vorerkrankungen wie Diabetes. Als besonders schonende Behandlungsmethode gilt die Nagelpilz Homöopathie. Welche homöopathischen Mittel eignen sich zur Therapie?

Nagelpilz Homöopathie – welche Mittel eignen sich zur Therapie?

Fußpilz Homöopathie: Stoppen Naturheilmittel die Pilzinfektion?

07.06.2015

Fußpilz Homöopathie: Stoppen Naturheilmittel die Pilzinfektion?

In Deutschland leidet jeder Dritte an Fußpilz (Tinea pedis). Die befallenen Hautbereiche sind zu Beginn weißlich verfärbt und wirken, als wären die Füße zu lange mit Wasser in Kontakt gekommen. Später klagen Betroffene über Juckreiz und Brennen, es bilden sich Bläschen und Rötungen in den Zehenzwischenräumen oder kleine Risse in der Haut. Unbehandelt kann sich der Hautpilz bis über die Fußsohle oder den ganzen Fuß ausbreiten. Wichtig ist eine frühzeitige Therapie, denn ohne Behandlung kann die Hauterkrankung chronisch werden. Viele Betroffene versuchen, dem Fußpilz mit Homöopathie beizukommen.

Fußpilz Homöopathie: Stoppen Naturheilmittel die Pilzinfektion?

Essigessenz gegen Nagelpilz-Befall: Wie wirkt das Hausmittel?

01.06.2015

Essigessenz gegen Nagelpilz-Befall: Wie wirkt das Hausmittel?

Pilzinfektionen der Finger- oder Zehennägel zeigen sich mit Verfärbungen oder Deformierungen. Nagelpilz (Onychomykose) wird durch Hefe- und Schimmelpilze sowie Dermatophyten (Fadenpilze) ausgelöst. Nicht jeder will gleich schweres Geschütz auffahren und den Nagelpilz mit Medikamenten bekämpfen. Manchmal können auch Nagelpilz-Hausmittel helfen. Neben Olivenöl und Salzwasser steht Essigessenz hoch im Kurs. Allerdings wird der Erfolg dieser Behandlungsmethode von Medizinern, Heilpraktikern und Fußpflege-Experten angezweifelt. Wirkt das Hausmittel und wenn ja, wie?

Essigessenz gegen Nagelpilz-Befall: Wie wirkt das Hausmittel?

50plus – wie sich Haut, Haare und Nägel jetzt verändern

15.05.2015

50plus – wie sich Haut, Haare und Nägel jetzt verändern

Schönes und gesundes Haar sind, wie auch pralle Haut und glänzende Nägel, ein Zeichen von Vitalität und Jugendlichkeit. Sie gehören zu einem gepflegten Äußeren einfach dazu. Im Laufe unseres Lebens durchlaufen wir jedoch viele verschiedene Phasen, die gemeinsam mit unserem Lebensstil allgemeinen Einfluss auf unseren Körper, seine Veränderungen und auch auf Haut, Haare und Nägel haben.

50plus – wie sich Haut, Haare und Nägel jetzt verändern

Wie sich Vitaminmangel auf die Gesundheit auswirkt

04.05.2015

Wie sich Vitaminmangel auf die Gesundheit auswirkt

Ohne Vitamine ist der Mensch nicht lebensfähig. Doch weder die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K, noch die wasserlöslichen B-Vitamine sowie Vitamin C kann der Organismus selbst bilden, sondern muss sie über Nahrungsmittel aufnehmen. Liegt ein chronischer, allgemeiner oder akuter Vitaminmangel (Hypovitaminose) vor, können zahlreiche Beschwerdebilder auftreten, die den Gesundheitszustand negativ beeinflussen.

Wie sich Vitaminmangel auf die Gesundheit auswirkt