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Nagelpilz Hausmittel

Nagelpilz Medikamente und Hausmittel

In der Vergangenheit wurden Erkrankungen zunächst mit traditionellen Hausmitteln behandelt, um dadurch den Gang zum Arzt und damit Kosten vermeiden zu können.

Selbstverständlich hielten unsere Großmütter auch zur Nagelpilz Behandlung einige Tipps bereit. Die wirksamste Arznei aus dem Haushalt soll das Teebaumöl sein, das auf erkrankte Bereiche aufgetragen wird. Es hat den Vorteil, dass es nicht nur desinfizierend, sondern auch fungizid, also gegen Pilze, wirkt. Dieses gibt man am besten in lauwarmes Wasser und badet seine Füße für ungefähr eine Viertelstunde darin.

Füße immer abtrocknen

Füße immer abtrocknen

Anschließend nicht vergessen, die Füße richtig zu trocknen. Was unsere Omas ebenfalls als wirksam bewertet haben, war ein Fußbad in warmem Wasser, dem ein wenig Apfelessig hinzugefügt wurde. Des Weiteren finden sich mögliche Therapiemittel in der Küche, die ebenfalls annehmbar Pilzerkrankungen heilen sollen. Hierzu zählen. diverse Öle (Kräuter- oder Olivenöl) und auch das gute, alte Backpulver.

Was tun gegen Nagelpilz: Welche Vorteile bieten Hausmittel?

Hausmittel gelten als recht verträglich, weil sie nicht chemisch hergestellt werden. Möchte man etwas gegen den Nagelpilz tun, ist hier jedenfalls keine Gefahr, dass man sich Schaden zufügt.

Außerdem ist es nicht notwendig, invasiv einzugreifen. Die Einnahme von Medikamenten kann durch den Einsatz von Hausmitteln eventuell vermieden werden, wenn diese Wirkung zeigen. Das hat natürlich zur Folge, dass bei kurzfristigem Anwenden kaum Nebenwirkungen zu befürchten sind.

Nagelpilz und Fußpilz mit traditionellen Mitteln therapieren – Nachteile

Der Nachteil, der vorrangig zu nennen ist, die die Wirksamkeit, wenn die Erkrankung mit Hausmitteln bekämpft wird. Ebenso ist der Zeitverlust durch erfolglose Behandlungsversuche durch Hausmittel ein Nachteil, da sich in dieser Zeit die Pilzerkrankung weiter ausbreiten kann.

Wird ein Nagelpilz mit den oben beschriebenen Mitteln behandelt, kann man sich keineswegs auf medizinische oder wissenschaftliche Studien stützen, die bestätigen, dass eine Heilung möglich ist. Der zweite Nachteil liegt darin, dass die Heilung mit Hausmitteln sehr langwierig ist. Wer mit Backpulver oder Ölen arbeitet, kann damit rechnen, dass eine Heilung – wenn überhaupt – erst nach einem Jahr auftritt. Manche verschlimmern das Problem sogar.

Außerdem sollte in Frage gestellt werden, ob wirklich nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen ist. Die traditionellen Mittel, die zur Bekämpfung eingesetzt werden, können Hautreizungen verursachen, die wiederum schmerzhafte Folgen haben können. Treten allergische Reaktionen auf, muss die Arbeit mit traditionellen Mitteln abgebrochen werden.

Grundsätzlich gilt, dass solche Produkte keineswegs eine schnellere Heilung bieten wie die Möglichkeiten der modernen Medizin. Im ersten Moment mögen sie für den Geldbeutel jedoch schonender sein als der Griff zu Medikamenten, die beispielsweise in der Apotheke angeboten werden. Wichtig ist allerdings, dass sie nur dann anschlagen können, wenn die jeweiligen Nägel auch tatsächlich von einem Pilz befallen sind. Ist dies nicht eindeutig erkennbar, sollte grundsätzlich der Weg zum Mediziner erfolgen.

Medikamente

Auch bei Hausmitteln sollte die Entwicklung der Heilung genauestens beobachtet werden. Zum einen lassen sich nur so Erfolge erkennen und zum anderen ist es wichtig auf gewisse Änderungen zu reagieren. Nur dann lassen sich auch tatsächliche Erfolge bei der Heilung verzeichnen.

Die Arzneimittel, die heute in der Apotheke für Nagelpilz oder auch Fußpilz angeboten werden, haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Permanent setzt sich die Forschung mit Möglichkeiten auseinander, durch die die Heilung vereinfacht und beschleunigt werden kann. Dabei geht es im Fokus vor allem um eine schnellere Heilung der verschiedenen Pilzerkrankungen.

Traditionelle Lösungen sind preiswerter

Natürlich sind Hausmittel, auch wenn sie über einen sehr langen Zeitraum angewandt werden müssen, um einiges preiswerter als dies bei den klassischen Medikamenten der Fall ist.

Allerdings gilt auch hier, dass schlichtweg die Details die Musik machen. Gerade wenn beispielsweise Teebaumöl oder auch anderes Öl eingesetzt wird, ist es wichtig zu bedenken, dass es in Abhängigkeit von dem jeweiligen Produkt zu erheblichen Unterschieden kommen kann. Viele traditionelle Mittel, die eine entsprechende Besserung der Beschwerden versprechen wollen, sind zudem im Haushalt permanent zu finden. Das beste Beispiel hierfür ist Backpulver.

bluetenGrundsätzlich gilt, dass „Großmutter“ die Meinung vertritt, das diese Arznei den Nagelpilz ebenso effektiv heilen soll wie klassische Arzneitmittel. Ob sie beim befallenen Nagel tatsächlich anschlagen, hängt von beinah unzähligen Faktoren ab. So kommt es natürlich auch immer darauf an, wie der Einzelne auf die Inhaltsstoffe reagiert. Grundsätzlich kann auch bei Hausmitteln, die für die Heilung eingesetzt werden, eine allergische Reaktion nicht ausgeschlossen werden. Sie kann auf ganz verschiedene Art und Weise ausfallen. Meist zeigen sich, da die meisten traditionellen Arzneien äußerlich angewendet werden, allerdings Hautreizungen.

Sicherlich sind sie in der Lage dazu, die Erkrankung zu lindern. Nagelpilz ist aber ebenso wie Fußpilz eine Erkrankung und so sollte sie grundsätzlich nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es ist in der Tat ungemein wichtig, dass bei Zweifeln immer einen Mediziner aufgesucht wird. Er wird sich zunächst auch mit der Bestimmung des Pilzes auseinandersetzen. Bei vielen Hausmitteln muss die Verwendung zudem täglich erfolgen, sodass sie in der Tat durchaus eine gewisse Disziplin voraussetzt.

Apfelessig kann Besserung erzielen

Eines der beliebtesten „Arzneimittel“ dieser Art, das für eine Heilung der Nagelpilzerkrankung zur Hand genommen wird, ist der Apfelessig. Er gehört in Foren und Ratgebern zu den Tipps schlechthin.

Dieser Essig bietet als Heilmittel zwei entscheidende Vorteile. Zum einen kann er problemlos gekauft werden. Er wird beinahe in jedem Supermarkt angeboten und zum anderen ist er doch vergleichsweise preiswert. Darüber hinaus lässt er sich ähnlich einfach verwenden wie Nagellack, der ausgestattet mit speziellen Wirkstoffen lindern soll. Für die Heilung muss er 1:1 mit Wasser gemischt werden. Anschließend werden Watte oder ein Pinsel benötigt. Mit ihnen wird die Mischung aus Essig und Wasser auf die infizierten Bereiche aufgetragen. Wichtig ist, dass die Mischung dort aufgetragen wird, wo sich die befallenen Bereiche befinden. Mit der Watte lassen sich Essig und Wasser ganz vorsichtig in den Bereich einreiben. Anschließend muss darauf geachtet werden, dass die Füße richtig trocknen. Des Weiteren müssen frische Socken angezogen werden. Leiden Sie an Nagelpilz, sollten Sie Ihre Socken möglichst kochen, sodass sie während des Waschens desinfiziert werden.

Dieser besondere Essig hat sich in den letzten Jahren quasi als Heilmittel etabliert. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein Muss. Grundsätzlich lassen sich sämtliche Formen von Essig anwenden. Bei dieser natürlichen Arznei für die Behandlung geht es in erster Linie um die Säure, die im Essig zu finden ist. Sie soll antimykotisch wirken, also die vorhandenen Sporen abtöten. Grundsätzlich hat ein Fußbad mit diesem Essig in der Tat eine wohltuende Wirkung. Durch den Essig wird die Durchblutung in den Füßen angeregt. Eine gute Durchblutung fördert die Heilung des erkrankten Nagels. Darüber hinaus unterstützt ein solches Fußbad grundsätzlich auch die allgemeine Fuß-Hygiene. Trotz dieser wirklich vielversprechenden Facetten ist die Wirksamkeit an sich allerdings fragwürdig. Darüber hinaus konnte bis heute nicht medizinisch bewiesen werden, dass Essig Nagelpilz tatsächlich heilen kann. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Punkt, der bei der Entscheidung für dieses Hausmittel zwingend berücksichtigt werden muss. Trotz der fehlenden medizinischen Erfahrungen finden sich im Internet allerhand gute Erfahrungsberichte.

Mit dem Öl des Teebaums gegen den Pilz

Eines der bekanntesten Hausmittel gegen Nagelpilz ist das Teebaumöl. Ebenso wie Lavendelöl lässt es sich doch recht simpel anwenden.

Es hat sich auch deswegen als Heilmittel in der Pilzbehandlung durchsetzen können, weil es in einer Vielzahl von Haushalten zu finden ist. Darüber hinaus war die Wirkung offenbar so vielversprechend, dass es sich auch in einigen Medikamenten durchsetzen konnte, die heute gegen Nagelpilz angeboten werden. Dazu gehört beispielsweise ZetaClear, das ebenfalls auf diese Substanz vertraut. Bei fortgeschrittenem Nagelpilz ist aber auch hier eine Heilung nicht zu erwarten.

Mit Blick auf den Essig hat dieses Naturmittel eine entscheidende Gemeinsamkeit. Es lässt sich ähnlich einfach anwenden. Allerdings entfällt an dieser Stelle die Mischung mit Wasser. So müssen einige Tropfen des Öls lediglich auf einen Wattebausch oder ein Stäbchen gegeben werden. Anschließend müssen die infizierten Bereiche noch gründlich eingerieben werden. Bei der Verwendung ist es unheimlich wichtig, dass eine regelmäßige und intensive Therapie erfolgt. So muss es täglich mehrmals aufgetragen werden. In der Regel kann von einer Verwendung von mindestens drei bis vier Mal ausgegangen werden. Nur dann darf im Kampf auch mit optimalen Ergebnissen gerechnet werden.

Im Vergleich zu vielen anderen Hausmitteln soll es doch eine recht schnelle Wirkung zeigen. Demnach sollen sich schon nach rund drei Tagen die ersten wesentlichen Verbesserungen zu erkennen geben. Wichtig ist, dass die Methode doch recht langanhaltend durchgeführt wird. Sie sollte über ein bis zwei Wochen erfolgen. Damit ist es ein klassischer Retter mit guten Ergebnissen bei leichten Infektionsformen. Zeigt sich nach dieser Zeit allerdings keine Verbesserung, sollte von einer weiteren Anwendung abgeraten werden. In diesem Fall sollte zwingend ein Arzt aufgesucht werden.

Bei Lavendelöl und anderen Ölen wird von einer ähnlichen Wirkung ausgegangen. Demnach sollen sie sowohl eine starke als auch eine pilztötende Wirkung haben und die Pilze damit erfolgreich bekämpfen können. Ein weiterer Vorteil der Öle ist, dass sie vollständig ohne chemische Zusatzstoffe auskommen. Demnach handelt es sich bei ihnen um komplett natürliche Heilmittel, die aus diesem Grund auch eine vergleichsweise gute Verträglichkeit aufweisen. Trotzdem sind auch hier vor allem allergische Reaktionen wieder nicht ausgeschlossen. Doch wie beim Essig gilt auch bei diesem Öl, dass die Wirkung bislang wissenschaftlich nicht bewiesen werden konnte.

Einsatz von Ölen

Wie bereits erwähnt kann im Kampf gegen Nagelpilz grundlegend nicht nur Teebaumöl, sondern auch anderes Öl eingesetzt werden.

So ist für die Behandlung sicherlich auch Olivenöl als Heilmittel möglich. Eine Alternative ist es vor allem dann, wenn kein  Lavendelöl oder ähnliches zur Hand genommen werden können. In diesem Fall bieten sich andere Öle an. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass die Wirkung anderer Öle sich nicht so schnell zu erkennen gibt. Es wirkt ebenso wie Oregano-Öl um einiges langsamer, kann aber trotzdem zu einer Besserung beitragen.

Ein Klassiker der Hausapotheke: Backpulver

In den letzten Jahren hat sich in der Heilung ein weiteres Hausmittel durchsetzen können. Die Rede ist von Backpulver, das quasi im Sturm die Internetwelt erobert hat.

Backpulver lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Es gibt im Internet einige Menschen, die von ausgesprochen positiven Erfahrungen mit Backpulver berichten und die Krankheit damit auch erfolgreich behandelt haben wollen. Doch wie bei allen anderen Mitteln gilt auch hier, dass es keine wissenschaftlichen Nachweise dafür gibt. Für den Einsatz von Backpulver muss dieses zunächst mit Wasser gemischt werden. Anschließend werden die Bereiche vom Nagel, die von Nagelpilz betroffen sind, damit eingerieben. Dabei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass gründlich vorgegangen wird.

Grundsätzlich reicht ein Einsatz von Backpulver für die Heilung nicht aus. Damit überhaupt ein Erfolg erreicht werden kann, ist es wichtig, dass die Anwendung mehrfach wiederholt wird. Nur so lässt sich schließlich ein entsprechender Erfolg erzielen. Doch auch hier gilt, dass die Therapie nicht zu lange in die Länge gezogen werden sollte. Stellt sich kein Erfolg ein, ist es wichtig, dass ein Experte aufgesucht wird. Grundsätzlich ist es in der Tat ausgesprochen fraglich, wie effektiv Backpulver tatsächlich ist.

Verwendung von Eigenurin

Bei der Nagelpilzbehandlung vertrauen einige Betroffene auf die Anwendung von Eigenurin und berichten dabei von ausgesprochen guten Erfahrungen.

Anderen ist im Kampf gegen den hartnäckigen Erreger Eigenurin dagegen vollkommen unbekannt. Dabei kann er nicht nur bei dieser Infektion eine Hilfe sein, sondern kann beispielsweise auch im Kampf gegen Allergien und Infektionskrankheiten eingesetzt werden.

Obwohl Eigenurin in der Bekämpfung verschiedenster Beschwerden durchaus eine gute Wirkung zeigt, handelt es sich bei ihm um ein „Arzneimittel“, das nur wenig beliebt ist. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Eigenruin in der Tat eine sehr positive Wirkung besitzen kann. Allerdings muss sich die Infektion hierfür noch im Anfangsstadium befinden. Ist dies der Fall, kann die Verbreitung durch einen Einsatz von Eigenurin gestoppt werden.

Ist der unangenehme Pilz dagegen schon in einem fortgeschrittenen Stadium, funktioniert die Verwendung von Eigenurin nicht mehr. In diesem Fall sollte für die Bekämpfung auf ein anderes traditionelles Heilmittel zurückgegriffen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Hausmitteln ist die Eigenurintherapie bei vielen Ärzten recht hoch angesehen. Mediziner setzen sie ein, um eine Stärkung der Fußflora zu erzielen. Gleichzeitig kann der Eigenurin dazu beitragen, die vorhandenen Pilzsporen abzutöten. Demnach hat Eigenurin im Kampf gegen Nagelpilz durchaus eine recht positive und annehmbare Wirkung.

Knoblauch für den Kampf gegen Pilzerkrankungen

Diejenigen, die sich mit der Heilung durch Eigenurin nicht anfreunden können, können sich gegebenenfalls auch für Knoblauch entscheiden.

Auch dieser hat sich in den letzten Jahren in der Therapie von Nagelpilzinfektionen durchsetzen können. Bei Knoblauch handelt es sich mit Blick auf die traditionellen  Angebote noch immer um einen Klassiker. Knoblauch wird nicht nur eine vielversprechende Wirkung im Kampf gegen Vampire nachgesagt, sondern er soll ebenso Nagel- und Fußpilz den Garaus machen können. Auch bei diesem gibt es einen entscheidenden Vorteil. So ist die Verwendung doch recht simpel. Im Gegensatz zu Lavendelöl, Apfelessig und Co muss Knoblauch für die Linderung verzehrt werden. Dies ist entweder roh oder eben auch als Saft möglich. Für letzteres muss der Knoblauch gepresst werden.

Empfehlungen zufolge wirkt der Knoblauch von innen und unterscheidet sich damit doch recht deutlich von den anderen bekannten Hausmitteln. Wer besonders intensiv gegen Nagelpilz vorgehen möchte, kann die erkrankten Bereiche, die sich als recht hartnäckig erweisen, noch mit Knoblauchsaft einreiben. Auch auf diesem Weg soll die Knolle lindern. Grundsätzlich lohnt es sich, Knoblauch in den eigenen Speiseplan aufzunehmen, denn er hat auch eine präventive Wirkung. Wie beim Lavendelöl darf auch bei dem Heilungsversuch mit Knoblauch von einer recht fragwürdigen Wirkung ausgegangen werden. Tritt eine Verbesserung nicht schon nach wenigen Tagen ein, sollte durchaus ein Mediziner aufgesucht werden. Nicht immer lässt sich Nagelpilz auch eindeutig als solcher definieren.

Mit Bittersalz infizierte Bereiche heilen

Ein weiteres Mittel, das in der Bekämpfung der erkrankten Nägel eingesetzt werden kann, ist Bittersalz.

Bittersalz ist in der Küchenausstattung der meisten Menschen allerdings ein Exot. Ist es jedoch vorhanden, bietet es sich durchaus für den Einsatz bei Nagelpilz an. Einen Versuch ist es in jedem Fall wert. Damit dem Nagelpilz ein Ende bereitet werden kann, müssen Hände oder Füße, die von der Infektion betroffen sind, in ein Bad aus Bittersalzlösung gelegt werden. Das Anwenden sollte rund eine halbe Stunde dauern und täglich durchgeführt werden. Wie bei anderen Hausmitteln sollten sich auch beim Anwenden von Bittersalz vergleichsweise schnell die ersten Besserungen zeigen. Heilungserscheinungen sollten sich demnach nach rund ein bis zwei Wochen zu erkennen geben. Sonst hilft es nicht mehr.

Zahncreme als Lösung für die Nagelpilz Bekämpfung

ZahncremeUm die erkrankten Nägel therapieren zu können, bietet sich auch die Verwendung von Zahncreme und Fluor an.

Zahncreme hat sich als Inhalt der Methode in den letzten Jahren vor allem in den ärmeren Regionen durchsetzen können. Dabei kann zu ganz verschiedenen Zahncremes gegriffen werden. Viele vertrauen an dieser Stelle beispielsweise auf Elmex.

Bei der Verwendung von Zahncreme liegt der Fokus vor allem auf Fluor. Fluor soll eine antimykotische Wirkung besitzen. Ein entscheidender Vorteil ist die kinderleichte Handhabung. So müssen die vom Nagelpilz infizierten Stellen lediglich mit der Zahnpasta eingerieben werden.  Schon nach einigen Tagen sollten sich schließlich die ersten Verbesserungen deutlich zu erkennen geben. Das gilt aber nur für leichteste Formen des Nagelpilzes und auch nicht für jeden.

Die Zahnpasta bietet einen entscheidenden Vorteil. Sie lässt sich kinderleicht anwenden und ist darüber hinaus auch sehr preiswert, sodass sie auch bei denjenigen für die Heilung in Frage kommt, bei denen das Portemonnaie ein wenig enger geschnürt ist.

Das passende Naturmedikament finden

Es gibt einige traditionelle Naturheilmittel, die im Kampf gegen Nagelpilz eingesetzt werden können.

Ob sie tatsächlich helfen, sei dahingestellt. Darüber hinaus muss klar darauf verwiesen werden, dass es wohl kein Heilmittel gibt, das pauschal bei jedem hilft. Wie bei der klassischen Nagelpilz Behandlung mit Arzneimitteln muss auch beim Einsatz der Hausmittel in den Heilungsverfahren mit unterschiedlichen Erfolgen gerechnet werden. Entscheidend ist an dieser Stelle immer, um welche Pilzart es sich handelt und wie der Einzelne auf die Produkte reagiert.

Dabei ist die Wirkung einiger Lösungen in der Tat überraschend. So kann Öl aus Oliven beispielsweise ausgesprochen positive Ergebnisse nach sich ziehen. Es wirkt antibakteriell. Doch damit es wirkt, muss auch hier auf eine anhaltende Durchführung geachtet werden. Wichtig ist, dass die vom Nagelpilz erkrankten Stellen mindestens zweimal am Tag mit dem Naturheilmittel eingerieben werden. Schon nach einigen Tagen sollte sich eine Besserung zeigen. Es sollte darüber hinaus mindestens 10 Minuten einwirken können. Erst im Anschluss sollten wieder Socken angezogen werden.

Bei der Suche nach der passenden Arznei gilt es Ruhe zu bewahren. Stellt sich allerdings nach einem annehmbaren Zeitfenster keine Besserung ein, sollte ein Mediziner oder Podologe  aufgesucht werden. Einige Podologen vertrauen an dieser Stelle auf Bittersalz und empfehlen dieses auch ihren Patienten. Damit der Nagelpilz vollständig bekämpft werden kann, muss der Einsatz von Bittersalz für mindestens zwei Wochen erfolgen. Dabei ist es wichtig, dass es mindestens einmal täglich lange einwirken kann.

Vor dem Einsatz von traditionellen Heilmitteln

Unabhängig davon, für welche Lösung Sie sich letzten Endes entscheiden, sollten Sie vor der Verwendung auf einige Besonderheiten achten, denn nur dann wird sich auch eine Besserung einstellen.

Während der gesamten Nagelpilz Therapie müssen sie ihre Nägel permanent im Blick behalten, denn nur dann ist eine sichere Verwendung problemlos möglich. Beobachten Sie während des Einsatzes genauestens die Veränderungen, denn sie können letzten Endes darauf hinweisen, ob durch die Naturheilmittel eine Besserung erzielt wird oder nicht.

Doch bevor die verschiedenen Hausmittel angewendet werden, sollten die infizierten Stellen gründlich gereinigt und getrocknet werden. Durch eine regelmäßige Reinigung wird der Nährboden der Pilze beschädigt, sodass sie sich nicht mehr so einfach und schnell ausbreiten können. In diesem Fall verschlechtern sich die Bedingungen, die der Nagelpilz für seine Ausbreitung braucht und der erste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung ist getan. Besonders wichtig sind Reinigen und Trocknen zwischen den Zehen. Gerade zwischen den Zehen bleibt nach dem Waschen recht häufig Feuchtigkeit zurück, die wiederum den idealen Nährboden für die Nagelpilze bildet.

Zudem sollte sowohl vor einer Ansteckung als auch während einer Nagelpilz Erkrankung penibel darauf geachtet werden, dass stets trockene Socken getragen werden. Betroffene sollten außerdem auf enge Schuhe verzichten, denn in diesen beginnen die Füße in der Regel doch recht schnell zu schwitzen. Während des Sports sollte der Griff immer zu atmungsaktiven Schuhen erfolgen. Hier sind spezielle Sportschuhe die richtige Wahl. Sie sind mit hochwertigen Materialien und modernsten Technologien ausgestattet, sodass sie auch während des Sports ein sehr angenehmes Klima versprechen. Ist die Trainingseinheit beendet, sollten die Schuhe schließlich sofort ausgezogen werden, sodass sie problemlos trocknen können.

Bei der Behandlung von Nagelpilz kommt es aber nicht mehr nur auf eine gute Fußhygiene an. Wichtig ist ebenso, dass die Hygiene im Haus gut und annehmbar ist. Dies gilt vor allem im Badezimmer. Sowohl der Badezimmerboden als auch der Duschboden sollten in regelmäßigen Abständen mit pilzabweisenden Desinfizierungsmitteln besprüht werden, sodass eine mögliche Ansteckung mit Nagelpilz vermieden werden kann. Grundsätzlich ist es durchaus möglich, dass sich Betroffene auch im eigenen Badezimmer mit Nagelpilz anstecken.

Halten Sie sich dagegen in öffentlichen Bädern, Saunen und Umkleidekabinen auf, sollten sie sich in erster Linie für Badeschuhe, Flip-Flops und Sandalen entscheiden. Barfußlaufen sollten sie in diesen Bereichen vermeiden, da hier eine extrem hohe Ansteckungsgefahr besteht.

Die etwas anderen Hausmittel

Neben den genannten, bekannten Hausmitteln, die gegen Nagelpilz helfen sollen, gibt es weitere Mittel, die bei einer Behandlung eingesetzt werden können.

Eines davon ist Wasserstoffperoxid. Wasserstoffperoxid kann in der Tat bei Nagelpilz eine entsprechende Besserung erzielen. Wichtig ist, dass es nach dem Baden angewendet wird. Allerdings bietet sich Wasserstoffperoxid vor allem in präventiver Form an. Demnach soll es Pilze, die sich noch auf der Oberfläche der Haut befinden, abmildern und schließlich dadurch eine erneute Infektion mit Nagelpilz vermeiden.

Auch ein Fön kann im Kampf gegen Nagelpilz eingesetzt werden. Durch den Fön lassen sich Hände und Füße bestens trocknen. Pilze wachsen immer in einer feuchten Umgebung. Aus diesem Grund ist es wichtig, Füße und Hände gut zu trocknen. Zwischen den Fingern und Zehen gelingt dies am einfachsten mit einem Fön. Für das Trocknen ist er ausgesprochen effektiv.

Nagelpilz Arzneimittel als Alternative

medikamenteHaben Hausmittel im Kampf gegen Nagelpilz nicht die gewünschten Erfolge gebracht, kann auf spezielle Arzneimittel zurückgegriffen werden.

Sie sind zwar teurer, versprechen in vielen Fällen aber auch einen schnelleren Erfolg. Zudem können sie meist auch dann angewandt werden, wenn der Nagelpilz bereits fortgeschritten ist. Spezielle Nagelpilz Arzneimittel versprechen nach Werbeaussagen grundsätzlich sowohl die Linderung als auch die Heilung des erkrankten Nagels.

In den letzten Jahren ist das Angebot in diesem Bereich erheblich gewachsen, sodass heute auf eine Vielzahl von Medikamenten zurückgegriffen werden. Doch das breite Angebot hat auch dazu geführt, dass sich die meisten Erkrankten nur schwer entscheiden können. Die Unterschiede zwischen den Arzneien sind groß. So kann die Nagelpilz Behandlung sowohl durch die Einnahme von Medikamenten als auch durch die äußerliche Verwendung erfolgen. Grundsätzlich gilt allerdings, dass Medikamente nie zu lange eingenommen werden sollten, da sie für den menschlichen Organismus natürlich immer auch eine Belastung darstellen.

Sind sich Betroffene bei der Behandlung von Nagelpilz unsicher und wissen nicht, welche Medikamente sie auswählen sollen, sollten sie sich immer an einen Experten wenden. Er kann die genaue Pilzart bestimmen und so gezielt das richtige Medikament auswählen. Ob ein innerlicher Einsatz  von Medikamenten letzten Endes tatsächlich erforderlich ist, hängt in erster Linie davon ab, wie weit der Nagelpilz bereits fortgeschritten ist.

Bevor mit dem Therapieren von Nagelpilz begonnen wird, sollte also ein Mediziner aufgesucht werden. Er kann die genauen Eckdaten der Erkrankung bestimmen und kann beispielsweise auf verschiedene Behandlungsmöglichkeiten eingehen. Viele Nagelpilz Medikamente können ohne Rezept in der Apotheke des Vertrauens oder in einer Online Apotheke erworben werden. In vielen Fällen wird die Arznei online günstiger angeboten. Durch den Podologen wird nicht nur auf die Ursache des Problems eingegangen, er prüft grundsätzlich auch wie weit der Nagelpilz bereits fortgeschritten ist. Ist der Nagelpilz schon weit fortgeschritten und zeichnet sich ein schwerer Fall ab, kann grundsätzlich auch eine kombinierte Heilungsmethode in Frage kommen. Diese sollte aber grundsätzlich in die Hände eines Arztes gelegt werden.

Mediziner wissen am besten, wie sich verschiedene Arzneimittel miteinander kombinieren lassen und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten. Werden mehrere Medikamente gemeinsam eingenommen, muss immer auch mit Wechselwirkungen gerechnet werden. Darauf muss bereits während der Einnahme eingegangen werden.

Mit Nagellack den Nagelpilz bekämpfen

Sicherlich sind Hausmittel eine gute Möglichkeit, um den  Nagelpilz zu bekämpfen. Eine weitere Option ist spezieller Nagellack, der beispielsweise in der Apotheke angeboten wird.

Er verfügt über entsprechende Wirkstoffe, die den Nagelpilz bekämpfen und lässt sich einfach anwenden. Mit ihm kann der Nagelpilz quasi weggepinselt werden. Wichtig ist bei der Nutzung von Nagellack, dass sich die Patienten genauestens an die Anweisungen des Herstellers halten, denn nur dann können die Wirkstoffe das gewünschte Ergebnis erzielen. Halten sich die Patienten an die Auftragezyklen, können sie dem Nagelpilz in leichten Fällen meist schon nach wenigen Wochen den Garaus machen und haben wieder einen gesunden Nagel.

Neben Nagellack gibt es weitere Arzneimittel, die sich für die Nagelpilz Behandlung anbieten und sich sehr einfach anwenden lassen. Dazu gehört beispielsweise Salbe, die einfach auf die infizierten Stellen aufgetragen wird. Eine weitere Alternative ist spezielles Spray. Auch in diesem sind Wirkstoffe enthalten, die den Nagelpilz bekämpfen sollen. Grundsätzlich ist es wichtig bei der Nutzung von Medikamenten die Hinweise des Herstellers genauestens zu lesen, denn auch bei Nagellacken kann es zu unterschiedlichen Anwendungsmerkmalen kommen.

Grundsätzlich werden die meisten Arzneimittel immer gezielt auf die betroffenen Stellen aufgetragen und versprechen dort den jeweiligen Erfolg. Das Auftragen ist sehr simpel und damit sicherlich auch eine der beliebtesten Möglichkeiten im Kampf gegen Nagelpilz. Eine Garantie für eine Heilung gibt es allerdings nicht. Nagelpilz ist eine sehr widerstandsfähige und hartnäckige Erkrankung, die eine Heilung schwer macht.

Ist der Nagelpilz bereits fortgeschritten, sollte außerdem darauf geachtet werden, dass Hausmittel und Lacke meist nicht mehr helfen. Häufig wird dann eine Einnahme von Medikamenten erwogen, die das Problem quasi an der Wurzel packen sollen. An dieser Stelle haben sich in den letzten Jahren beispielsweise Tabletten durchsetzen können. Wichtig ist allerdings, dass die Einnahme von Medikamenten nur nach Absprache mit einem Arzt erfolgt. Meist müssen die Tabletten sehr lange eingenommen werden, sodass eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte erfolgen muss. Dies kann aber nur ein Fachmann vornehmen. Bei einer besonderen Schwere von Nagelpilz liegen die Gründe für die Erkrankung nicht selten in einer anderen Krankheit wie beispielsweise Diabetes. Durch die Einnahme von Tabletten kann die Nagelpilz Erkrankung auch in schweren und hartnäckigen Fällen noch erfolgreich behandelt werden,

Risikogruppen sollten möglichst schon vorher darauf achten, dass sie sich nicht mit Nagelpilz anstecken, da bei ihnen die Heilung in der Regel sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Wie lange die Arzneimittel genau eingenommen werden müssen, sollte von einem Experten festgelegt werden. Allerdings ist es sehr wichtig, dass die Blutwerte regelmäßig kontrolliert werden, sodass gegebenenfalls auch ein Ende der Heilungsform in Erwägung gezogen werden kann, wenn die Belastung für den Körper zu groß ist.

Sicherlich handelt es sich bei Nagelpilz um eine ausgesprochen lästige Erkrankung. Allerdings bietet sich grundsätzlich immer die Möglichkeit, ihn zu behandeln. Geduld und Disziplin sind allerdings unerlässlich, denn nur dann kann eine Behandlung sehr erfolgreich durchgeführt werden. Dies gilt vor allem bei der Nutzung der Hausmittel, bei denen sich die Betroffenen genauestens an die Anwendungseinheiten halten sollten. Hausmittel sind in der Regel nicht so aggressiv wie Arzneimittel, können aber gerade zu Beginn der Erkrankung trotzdem eine sehr schnelle Wirkung ermöglichen.

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