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Meinung zu symptome

Symptome

Nagelpilz Symptome und Erkennung

Der Nagelpilz gleicht einem Unkraut in einer gepflegten Gartenanlage, wo er das schöne Gesamtbild nachhaltig stört.

Er ist hartnäckig und robust. Damit man ihm Herr werden kann, ist eine intensive Nagelpilz Behandlung notwendig. Die sogenannten Nester des Pilzes befinden sich unterhalb der Nagelplatte. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden befallene Nägel noch gezogen, um diese Nester zu erreichen.

Woran Sie erkennen können, dass eine Nagelpilzinfektion wahrscheinlich ist:

  • bei einem Befall mit Fadenpilzen beginnt der Befall meist am freien Nagelrand; hier zeigen sich erste Verfärbungen. Bei Hefepilzen meist im Nagelwallbereich (da wo der Nagel rauswächst).
  • Entzündungen des Nagelbettes
  • anfangs häufig weiße Streifen oder Flecken auf dem Nagel
  • später werden Nägel gelblich-grau bis bräunlich
  • Der Nagel wird dicker und höckeriger, da der Nagelpilz zu Wachstumsstörungen führt
  • Der Nagel wird glanzlos
  • Rückbildung des Nagels oder Wachsstumsstörungen.

Erkennung anhand der Symptome

Eine Diagnose erfolgt aufgrund der o.g. äußeren Kriterien durch einen erfahrenen Behandler mittels in Augenscheinnahme.

Eine sichere Aussage kann aber nur über einen sog. histologischen Erregernachweis, bei dem zuvor eine Probe des Nagelmaterials genommen wurde, getätigt werden. Durch das Anlegen einer Pilzkultur, dessen Anzüchtung bis zu drei Wochen dauern kann, ist ein genauer Nachweis des Erregers möglich.

Dieser Nachweis ist allerdings nicht zielführend oder sinnvoll, da grundsätzlich alle Erreger des Nagelpilzes mit einem Laser thermisch behandelt werden können. Sinn macht er differanzialdiagnostisch z.B. bei Verdacht auf eine Psoriasis (Schuppenflechte). In der Regel gibt es dann aber auch andere, betroffene Hautpartien.

Woran kann Nagelpilz erkannt werden?

Damit Experten den Nagelpilz richtig und erfolgreich behandeln können, ist es wichtig, dass er als solcher erkannt wird.

Für eine erfolgreiche Nagelpilz Behandlung und die genaue Wahl der Therapieform ist es außerdem entscheidend, wie stark er bereits befallen ist. Entscheidend ist, dass die Patienten die Ansteckung möglichst zügig entdecken. Wie andere Krankheiten muss auch Nagelpilz richtig und professionell behandelt werden. Unter ihm muss dabei immer eine Pilzerkrankung von Fußnägeln oder Fingernägeln verstanden werden, die fortschreitet. Durch diesen Pilz können sich die infizierten Fuß- und Fingernägel je nach Krankheitsverlauf und Stadium nicht nur verformen, sondern es besteht ebenso die Gefahr, dass sie sich verdicken und rasch unangenehme Symptome in Form anderer Farben aufweisen.

Die Wundrose ist eine gefährliche Folgeerkrankung. Diese durch Streptokokken versachte Fiebererkrankung, kann mit starken Komplikationen einher gehen.

Meist sind die auslösenden Pilzorganismen dabei unterhalb der jeweiligen Fuß- und Fingernägel ausfindig zu machen. Am häufigsten lässt sich Nagelpilz dabei an einer weißlichen Substanz entdecken. Sie sammelt sich unter dem Fuß- und Fingernagel und ist ausgesprochen trocken und brüchig. Trotz einer Ansteckung sind meist auch die infizierten Stellen im Anfangsstadium schmerzfrei.

Schmerzen entstehen in den meisten Fällen immer nur dann, wenn der Fußpilz in die Haut hineinwächst. Dadurch kann es zu unangenehmen und ebenso schmerzhaften Entzündungen kommen. Grundsätzlich kann Nagelpilz durch sehr verschiedene Pilzarten ausgelöst werden.

Der Pilzbefall durch den Fadenpilz Trichophyton rubrum ist der am weitesten verbreitete. Er wird auch als Distale Subunguale Onychomykose bezeichnet. Er macht immerhin beachtliche > 90 Prozent aller Nagelpilz-Erkrankungen aus. Meist zeigt sich der Pilzbefall auf den Fußnägeln. Dagegen kommt er  nur vergleichsweise selten auf den Fingernägeln vor. Am frühesten lässt sich diese Pilzinfektion an der aus drei Schichten bestehenden Platte erkennen. So zeigen sich als Symptome erste Verfärbungen in den meisten Fällen immer in einer Ecke des großen Zehennagels. Ausgehend von dort greift er schließlich langsam die Nagelhaut an.

Schreitet diese Erkrankung fort, beginnt er sich zu verdicken und er entwickelt eine schuppige Beschaffenheit. Er zeigt erste Symptome. Schließlich entsteht auch eine weißlich-gelbe Substanz, die den Nagelpilz auch für den Laien immer deutlicher erkennbar macht. Begünstigt wird diese Form vom Nagelpilz durch bestimmte Risikofaktoren. Dazu gehören in erster Linie Diabetes und Fußpilz. Aber auch Vererbung, sowie ein schwaches Immunsystem können das Risiko massiv erhöhen.

Bei der Proximalen Subunguale Onychomykose handelt es sich um eine weitere Form des Nagelpilzes. Sie kommt als Infektion allerdings nur recht selten vor und macht gerade einmal drei bis fünf Prozent der Infektionen aus. Trotzdem ist es wichtig, dass er bei Auftreten der Symptome professionell behandelt wird. Bei dieser Form beginnt der Fußpilz immer auf der Nagelhaut. Ausgehend von dieser wandert er schließlich weiter zur Nagelspitze. Die Seltenheit dieser Infektionsform hat ihre Gründe. So kann sich dieser in vielen Fällen nur bei Menschen einnisten, die an einem geschwächten Immunsystem leiden.

Symptome: Aufmerksamkeit ist ratsam

Um Nagelpilz frühzeitig einer richtigen Behandlung unterziehen zu können, ist Aufmerksamkeit grundsätzlich wichtig.

Aufmerksamkeit ist ratsam

Aufmerksamkeit ist ratsam

Es gibt einige Anzeichen, anhand derer sich eine mögliche Ansteckung ausmachen lässt. Dazu gehören beispielsweise Fußnägeln oder Fingernägeln, die brüchig sind. Auch wenn diese abbröckeln, kann es sich hierbei um ein Anzeichen für Nagelpilz handeln. In Alarmbereitschaft sollten Betroffene immer auch dann sein, wenn sich ihre Nägel verformen oder diese immer dicker werden. Gleiches gilt, wenn sich die Farbe der Finger oder Fußnägel verändert. Trennt er sich oder zumindest Teile von diesem von der Haut ab, kann es sich ebenso um ein Anzeichen von Nagelpilz handeln.

So entsteht Nagelpilz

Nagelpilz ist extrem hartnäckig und stellt die Betroffenen immer vor besondere Schwierigkeiten.

Dabei ist nur den Wenigsten klar, wie diese unangenehme Krankheit letzten Endes entsteht. Ausgelöst wird Nagelpilz immer durch mikroskopisch kleine und ebenso parasitäre Organismen. Sie leben zum einen sowohl im Nagelbett als auch zum anderen unter dem Nagel. Das Kreatin bildet ihre wichtigste Nahrungsquelle. Obwohl diese Organismen bei vielen vorhanden sind, tritt die Erkrankung nicht bei jedem auf. Hierbei handelt es sich um eine Besonderheit. Um eine Erkrankung zu vermeiden, muss entsprechenden Risikofaktoren und Gefahrenquellen vorgebeugt werden. Wichtig ist ein schnelles Deuten der Symptome.

Dies ist beispielsweise durch das Tragen der richtigen Fußbekleidung möglich. Grundlegend gilt, dass Nagelpilz immer dann prächtig gedeiht, wenn sie sich in einem warmen und ebenso feuchten Umfeld befinden. Dies ist beispielsweise bei Schweißfüßen in Schuhen der Fall. Aber auch in Duschböden und Umkleidekabinen können sich Nagelpilze ausbreiten und schließlich bei Kontakt eine Ansteckung auslösen. Eine Gefahrenquelle sind darüber hinaus immer auch Schwimmbäder. Des Weiteren stellen künstliche Nägel und Nagellack eine Gefahr dar.

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