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50plus – wie sich Haut, Haare und Nägel jetzt verändern

Schönes und gesundes Haar sind, wie auch pralle Haut und glänzende Nägel, ein Zeichen von Vitalität und Jugendlichkeit. Sie gehören zu einem gepflegten Äußeren einfach dazu. Im Laufe unseres Lebens durchlaufen wir jedoch viele verschiedene Phasen, die gemeinsam mit unserem Lebensstil allgemeinen Einfluss auf unseren Körper, seine Veränderungen und auch auf Haut, Haare und Nägel haben.

Für Frauen können insbesondere die Wechseljahre einige ungeliebte Makel mit sich bringen. Lässt die Östrogenproduktion des Körpers in den Wechseljahren nach, kann ein Überschuss des männlichen Hormons Testosteron im weiblichen Körper entstehen. Frauen, die überempfindlich auf Testosteron und seine Abbauprodukte reagieren, haben daher häufig mit negativen körperlichen Folgen dieser Umstellungsphase zu kämpfen.

Doch auch Männer bleiben nicht verschont. Durch die Verkürzung der Wachstums- und Erneuerungsphasen von Haar, Haut und Nägeln, werden auch für Herren mit fortschreitendem Alter optische Änderungen sichtbar.

Haut ab 50

Die Haut ist unser größtes Organ und schützt vor negativen Umwelteinwirkungen. Außerdem gilt pralle, strahlende Haut als ein Zeichen von Jugendlichkeit, Vitalität und Gesundheit, welches wir möglichst lange bewahren wollen.

Unsere Haut erneuert sich beständig und kann dies auch ein Leben lang. Jedoch braucht sie mit zunehmendem Alter mehr Zeit dafür.

Im Alter von 20 bis 50 verlangsamt sich die Zellerneuerung der Haut bereits schleichend. Ab 50 braucht sie für diese Prozesse immer länger.

Mit zunehmendem Alter wird unsere Haut dünner und kann weniger Wasser speichern. Auch die Nährstoffversorgung der Haut sinkt. Die Kollagenproduktion nimmt ab und lässt die Haut dadurch schlaffer wirken. Falten, müde und trockenere Haut, sowie Pigmentstörungen sind die Zeichen der zurückgehenden Energieversorgung und des Schwindens von Fett- und Bindegewebe. Rauchen und ausgiebige Sonnenbäder beschleunigen diese Prozesse noch zusätzlich.

Haare ab 50

Besonders deutlich sichtbar wird mit zunehmendem Alter auch die Abnahme der Haarpigmentierung. Das Haar verliert seine Farbe und wird grau. Graues Haar ist jedoch kein Zeichen von Mangelerscheinungen oder gesundheitlichen Defiziten, sondern ein rein ästhetisches Problem. Weiter kann es mit zunehmendem Alter zu einem Verlust an Haarwurzeln kommen, wodurch sich das Haar wiederum sichtbar ausdünnt. Ohnehin wächst vorhandenes Haar nur noch langsamer als in der Jugend. Die Ausprägungen solcher Veränderungen sind von Mensch zu Mensch jedoch durchaus unterschiedlich und können oft durch ein Mehr an Pflege, insbesondere mit milden Pflegeprodukten und dem Zuführen von viel Feuchtigkeit, etwas eingedämmt werden.

Nägel ab 50

Mit fortschreitendem Alter lassen sich auch an Finger- und Fußnägeln Veränderungen ausmachen. Insgesamt wachsen Nägel, genau wie unser Haar, jetzt nur noch langsamer. Auch Farbe und Kontur des Nagels können sich ändern und eine Färbung ins Gelbliche oder Gräuliche kann zu beobachten sein. Gesundheitlich sind diese Veränderungen jedoch erst einmal unbedenklich. Bereits ab 35 können erste Längsrillen auf den Nägeln sichtbar werden. Ab 50 werden Finger- und Fußnägel jedoch deutlich weicher, dünner und rauer. Auch steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, an Nagelpilz zu erkranken, erheblich an. Durch verlangsamtes Nagelwachstum und eine mit fortschreitendem Lebensalter einhergehende geringere Immunabwehr hat der Nagelpilzerreger leichteres Spiel. Auch Durchblutungsstörungen und Diabeteserkrankungen können Menschen ab 50 anfälliger für eine Infektion mit Nagelpilz machen.

Foto: © Jeanette Dietl – Fotolia.com

 

 

Oldenburger Frauenarzt
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