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Im Trend – Fischspa und Fischmaniküre

Ein neuer Wellnesstrend erobert Deutschland. Menschen treffen sich in einem Fischspa und genießen eine Fischmaniküre, die als besonders sanft und wohltuend gilt. Immer mehr Wellness-Center und Naturheilkundler bieten ihren Patienten und Kunden Fischpediküre an. Flinke Kangalfische nagen vorsichtig kleinste Hautschuppen und überschüssige Hornhaut von den Füßen, wodurch ein samtweiches Hautgefühl entsteht. Der Knabberspaß dient allerdings nicht nur kosmetischen Zwecken, sondern wird auch medizinisch angewendet.

Fischtherapien dienen als wirksame Unterstützung bei Neurodermitis oder Akne. Die hungrigen Fische knabbern juckende und entzündete Schuppenschichten ab, was Patienten schnell Linderung verschafft. Fischspa und Fischmaniküre liegen voll im Trend und sind bundesweit auf dem Vormarsch.

Natürliches Peeling für gesunde und geschmeidige Füße

Die Fischmaniküre ist seit Jahrzehnten bekannt und wird bereits lange in der Türkei, in Asien und in den USA praktiziert. Kangalfische, auch als rote Saugnarben bezeichnet, kommen aus der Kangal-Region in der Türkei. Die Fische sind in 30 Grad warmen Wasserquellen zu Hause. Das heimische Wasser hat jedoch ein anderes Ökosystem, weshalb Kangalfische hierzulande die menschlichen Hautschuppen als Eiweißlieferanten nutzen.

In einem Fischspa werden die 5 bis 10 cm großen Fische zur Fußpflege eingesetzt. Die Fußbehandlungen in angenehm warmen Fischbecken dauern etwa eine halbe Stunde. Unmittelbar nach dem Eintauchen der Füße beginnen die Kangalfische mit ihrem Knabberjob. Die sanfte Fischmaniküre ist ein natürliches Peeling für gesunde und geschmeidige Füße. Die meisten Menschen empfinden ein leichtes Kitzeln, das für zusätzliche Entspannung sorgt.

Strikte Hygiene Voraussetzung für Fußbehandlungen

In einem Fischspa ist die Einhaltung strikter Hygiene Voraussetzung. Bei renommierten Anbietern werden die Fischbecken nach jeder Behandlung mit speziellen Filteranlagen gereinigt, entkeimt und mit frischem Wasser aufgefüllt. Das Wasser wird regelmäßig getestet und ist an die gewohnten Lebensbedingungen der Kangalfische angepasst.

Doch auch Patienten und Wellness-Kunden, die sich einer kosmetischen oder medizinischen Fußbehandlung unterziehen, sollten sich unbedingt an die Hygieneregeln halten. Bei kosmetischer Fußpflege in einem Fischspa werden Gäste mit Fußpilz oder anderen Hauterkrankungen nicht behandelt. Bei Patienten mit Schuppenflechte oder Pilzinfektionen eignet sich die medizinische Fischtherapie. Die Betreiber von Fischspas sind speziell ausgebildet und achten darauf, dass die Füße immer gewaschen und desinfiziert sind.

Neben den Füßen können auch andere Körperbereiche wie Arme oder Beine mit der Kangalfisch-Methode behandelt werden. In den warmen Bassins schwimmen bis zu 150 rote Saugnarben, abgestorbene Hautschuppen stehen bei Kangalfischen ganz oben auf dem Speiseplan.

Wohltuende Mini-Massage mit großer Wirkung

Eine Fischmaniküre ist eine wohltuende Mini-Massage mit großer Wirkung. Bei einer kosmetischen Fußbehandlung führen fachkundige Teams zunächst eine Fußmassage durch, entweder in einem Massagestuhl oder in einem sprudelnden Whirlpool. Fußmassagen wirken auf die Reflexzonen an den Fußsohlen und werden bei einer ganzen Reihe Beschwerden eingesetzt wie Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen oder Erkältungen. Nach der Massage machen sich die Kangalfische ans Werk und knabbern überschüssige Hautschuppen ab. Dabei geben die Fische ein Sekret ab, das extrem salzhaltig ist. Durch das Salz werden Füße oder Hände in wenigen Minuten samtweich. Wer anschließend noch eine dekorative Verschönerung wünscht, kann sich die Fußnägel in seiner Lieblingsfarbe lackieren lassen. Eine große Auswahl an Adressen von Kosmetikstudios oder Naturheilpraxen, die Fischmaniküre und Fischtherapien anbieten, finden Interessierte im Internet.

Foto: @geargodz-Fotolia.com

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